Am Sonntag, den 25.09.2016 feierte unsere Gemeinde das Erntedankfest.

Schon am Samstag herrschte im Gemeindehaus aktives Treiben. In der Küche wurden Kartoffeln geschält und Salate sowie Fleisch für das Fest vorbereitet.
Im Untergeschoß wurden Tische und Stühle zurechtgestellt. Im Hauptsaal waren Geschwister damit beschäftigt, den Raum mit Früchten und Blumen für das Fest zu schmücken.

Am Sonntag leitete Jakob Schilke das Fest mit Psalm 103, 1-5 ein. Er rief uns neu ins Gedächtnis, wie viel Dank wir eigentlich unserem Herrn Jesus Christus schuldig sind für alle seine Wohltaten, für die Vergebung der Sünden, für die Heilung vieler Krankheiten, für die Erlösung aus der Macht Satans.

Der Gemeindechor erfreute unter Leitung von Oleg Gerhardt die Gemeinde und alle Gäste mit gut eingeübten Liedern. „Dies ist der Tag des Herrn, stimmt Dankeslieder an…“ – so klang es zum Anfang des Festes vom Chor.

Unser Pastor Harry Dusdal hatte als Grund für seine Predigt den Text aus Johannesevangelium 6, 1-13 gewählt, der auf den ersten Blick nichts über das Erntedankfest berichtet. Er leitete unsere Gedanken auf drei Hauptgedanken.

  1. Der biblische Dank ist unsere Schuldigkeit Gott gegenüber.
    Gott ist Ursprung und Quelle alles Guten. Die Evangelisten berichten nirgendwo, dass Jesus den Menschen gedankt hat. Er dankte immer nur dem Vater im Himmel. Dasselbe sehen wir auch bei dem Apostel Paulus. Er dankte Gott für Menschen. Biblischer Dank ist Segen. Wenn wir Gott für Menschen danken, segnen wir diese Menschen.
  2. Der biblische Dank ist Ausdruck voller Zufriedenheit.
    Wir werden nur lernen, Gott biblisch zu danken, wenn wir zufrieden sind mit dem, was wir haben. Das heißt auch zufrieden sein mit Gottes Wegen mit uns. Sind wir zufrieden mit dem, was in unserem Land, in unserer Gemeinde, in der Familie geschieht?
  3. Biblischer Dank vermehrt den Segen Gottes.
    Nach der Speisung von 5000 Menschen mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen blieben zwölf Körbe voll Brocken übrig. Das war um ein vielfaches mehr, als vor der Speisung da war. Biblischer Dank sollte in keinem Gebet fehlen.

Während der Mittagspause gab es viele gute Gespräche. Die Geschwister aus dem Küchenteam hatten fleißig gearbeitet, und das Mittagessen im Untergeschoß schmeckte ausgezeichnet. Gestärkt durch das gute Mittagessen feierten wir das Fest weiter.

Rudi Schilke leitete unsere Gedanken auf den Text Matthäusevangelium 25, 14-30.
Er erinnerte uns daran, was der Herr Jesus über den Mann sagt, der das Talent seines Herrn in die Erde vergraben hatte.
Jakob Schilke sagte vor dem Schlussgebet: „Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.“